15 | 12 | 2017
Pressewart

Joachim Schollmeyer

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Jürgen Pieper mit Helmuth-Hoffmann-Preis geehrt

Im Rahmen der Bezirksmeisterschaften in Weilerswist wurde Jürgen Pieper vom 1. Vorsitzenden des Bezirks Mittelrhein, Ferdi Wallies, der Helmuth-Hoffmann Pokal überreicht. Die Ehrung sollte ursprünglich anlässlich der Bezirksversammlung im Juli in Köln erfolgen – diesen Termin konnte Jürgen Pieper aber nicht wahrnehmen.

Der diesjährige Empfänger der höchsten Auszeichnung des Bezirks Mittelrhein ist ein Mensch, dessen Leben der Tischtennissport bis heute mit geprägt hat. Er hat - bis auf den Albrecht-Nikolai-Pokal - bereits alle Ehrungen erhalten, die der WTTV zu vergeben hat. U.a. ist er 2002 mit der Ehrenplakette des Verbands ausgezeichnet worden.

Pieper wurde 1936 geboren und gehörte 1955 im jugendlichen Alter von 19 Jahren zu den Gründungsmitgliedern des 1. TTC Rheinbach. Ein Jahr später wurde er dessen Vorsitzender. Nach seinem Lehrerstudium zog er 1964 berufsbedingt nach Friesheim – im selben Jahr heiratete er auch. Zwei Jahre spielte er noch in Rheinbach, dann schloss er sich der TT-Abteilung des SC Friesheim an, die er selbst ins Leben gerufen hatte. 1971 wurde Jürgen Pieper zum Kreisvorsitzenden des TT-Kreises Euskirchen gewählt und blieb es 31 Jahre lang. Danach wurde er Ehrenvorsitzender des Kreises. Auch wenn seine TT-Karriere nie über die Kreisklasse hinausging, so ist er seiner sportlichen Leidenschaft doch bis heute treu geblieben. Bis ins aktuelle Jahr ist er noch beim SC Friesheim als Spieler gemeldet.

1996 endete seine berufliche Tätigkeit an der Theodor-Heuss-Schule in Lechenich – dort war er zuletzt Konrektor. Seitdem verbringt er fast die Hälfte des Jahres an seinem 'zweiten Wohnsitz' in Südfrankreich nahe der Côte d'Azur. Und auch da hat er ein Hobbyteam gefunden, in dem er regelmäßig Tischtennis spielt. Zudem findet er dort reichlich Motive für seine zweite Leidenschaft neben dem Tischtennissport, die Aquarell- und Acrylmalerei.

Aufbau, Kontinuität und Einsatz für die Jugend kennzeichnen die Arbeit von Jürgen Pieper. Und er ist auch ein hervorragender Mediator. Es gibt nur ganz wenige, die das Ansehen haben und in der Lage sind, so ausgleichend zu wirken, wie er. Leider muss Jürgen Pieper aufgrund einer Infektion im Knie seit einem halben Jahr auf den geliebten Tischtennissport verzichten. Er hofft aber, diese langwierige Einschränkung bald überwunden zu haben. Der Vorstand des Bezirks wünscht Jürgen Pieper alles Gute und noch viele aktive Jahre.